Christus mehr kennenlernen

Suchende sein

„Gott in allem suchen und finden ...“

Gebet und Meditation

„mit ganzem Herzen, Verstand, Willen“

Wachstum und Vertiefung des Glaubens

individuell und in Gemeinschaft
(als Gruppe, als National- und Weltgemeinschaft)

 

Briefe zur Ignatianischen Spiritualtität von P. Reinhold Ettel SJ

Die Briefe dienen zur Einführung in die Spiritualität des Ignatius von Loyola und in die Geistlichen Übungen (Exerzitien). In acht Briefen, die zum Dowload zur Verfügung stehen, werden die Elemente der ignatianischen Spiritualtiät entfaltet, mit konkreten Beispielen und Anleitungen zur Übung.
 
Inhalte der acht Briefe:
1. Ignatius von Loyola - Ein Leben auf Gott ausgerichtet
2. Fundament des Lebens - Wer bin ich?
3. Aufbruch zu Gott - mit allen Kräften beten
4. In der Nachfolge Jesu - zur Entscheidung eingeladen
5. Zur rechten Unterscheidung - über Regeln der Unterscheidung
6. Jesus besser und tiefer kennenlernen
7. Denken und Fühlen mit der Kirche - dienende Liebe
8. Gott in allem suchen und finden und lieben - mit Gott verbunden leben
 
Download und mehr zum Nachlesen unter:
https://www.dioezese-linz.at/institution/38501/angebote/briefkurs/article/64759.html

 

Es ist ein Unterschied, ob ich etwas glaube oder an jemanden glaube. So kann ich beispielsweise glauben, dass es morgen regnet, ohne dass ich an die Wahrsagerin glaube, die das in ihrer Kugel vorhergesehen haben will. Der christliche Glaube ist zuerst und vor allem ein Glaube an jemanden, an eine Person, an Jesus Christus. Doch unser Glaube erschöpft sich nicht in der Begeisterung für die Person Jesu und sein Programm. Zum christlichen Glauben gehört auch die Überzeugung, dass sich bestimmte theologische Aussagen über Jesus machen lassen. Was also glauben wir über Jesus?

Vor zwei Jahren lief in unseren Kinos ein religiöser Film, der viel Diskussionsstoff lieferte: „Die Passion Christi“. Nach allem, was ich darüber gehört und gelesen hatte, habe ich mich erst einmal heftig gesträubt, ihn mir anzuschauen. Da ich ständig nach meiner Meinung gefragt wurde, bin ich schließlich doch hingegangen.

Der Film hat in mir einen sehr zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Auf der einen Seite gibt es sehr ergreifende Szenen; z.B. wie Maria, die Mutter Jesu, ihren Sohn auf seinem ganzen Kreuzweg begleitet; oder wie Petrus seine Verleugnung bitter bereut; oder wie Simon von Cyrene Jesus beim Kreuztragen auch menschlich näher kommt und ihn vor den Soldaten in Schutz nimmt usw. Dieser Film ist ein Beispiel „heißer“, glutvoller Religiosität. Er beruft sich auf die Visionen der Anna Katharina Emerich von 1833 und schöpft aus der Leidensmystik spanischer, lateinamerikanischer und philippinischer Passionsspiele.

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