Christus mehr kennenlernen

Suchende sein

„Gott in allem suchen und finden ...“

Gebet und Meditation

„mit ganzem Herzen, Verstand, Willen“

Wachstum und Vertiefung des Glaubens

individuell und in Gemeinschaft
(als Gruppe, als National- und Weltgemeinschaft)

 

BOTSCHAFT von Papst Franziskus
zum 105. Welttag des Migranten
und des Flüchtlings 2019

(29. September 2019)

 

Briefe zur Ignatianischen Spiritualtität von P. Reinhold Ettel SJ

Die Briefe dienen zur Einführung in die Spiritualität des Ignatius von Loyola und in die Geistlichen Übungen (Exerzitien). In acht Briefen, die zum Dowload zur Verfügung stehen, werden die Elemente der ignatianischen Spiritualtiät entfaltet, mit konkreten Beispielen und Anleitungen zur Übung.
 
Inhalte der acht Briefe:
1. Ignatius von Loyola - Ein Leben auf Gott ausgerichtet
2. Fundament des Lebens - Wer bin ich?
3. Aufbruch zu Gott - mit allen Kräften beten
4. In der Nachfolge Jesu - zur Entscheidung eingeladen
5. Zur rechten Unterscheidung - über Regeln der Unterscheidung
6. Jesus besser und tiefer kennenlernen
7. Denken und Fühlen mit der Kirche - dienende Liebe
8. Gott in allem suchen und finden und lieben - mit Gott verbunden leben
 
Download und mehr zum Nachlesen unter:
https://www.dioezese-linz.at/institution/38501/angebote/briefkurs/article/64759.html

 

In den Credo-Betrachtungen stoßen wir mit dem Satz „Ich glaube an den Herrn Jesus Christus“ auf den Abschnitt, der vielleicht der spannendste im ganzen Glaubensbekenntnis ist. Er enthält die Aussagen über die Beziehung zwischen Jesus und Gott. Was aber ist daran so spannend? Und wie kann ich erklären, was hier auf dem Spiel steht?

Es war eine Schiffskatastrophe, die mir geholfen hat. Erinnern Sie sich noch? Am 12. August des Jahres 2000 sank ein hochmodernes russisches Unterseeboot, die Kursk. 18.000 Tonnen schwer, lag es 14 Monate lang in knapp 100 Meter Tiefe. Es hatte die ganze Besatzung mit in den Tod gerissen, ungefähr 120 Mann.

Vor zwei Jahren lief in unseren Kinos ein religiöser Film, der viel Diskussionsstoff lieferte: „Die Passion Christi“. Nach allem, was ich darüber gehört und gelesen hatte, habe ich mich erst einmal heftig gesträubt, ihn mir anzuschauen. Da ich ständig nach meiner Meinung gefragt wurde, bin ich schließlich doch hingegangen.

Der Film hat in mir einen sehr zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Auf der einen Seite gibt es sehr ergreifende Szenen; z.B. wie Maria, die Mutter Jesu, ihren Sohn auf seinem ganzen Kreuzweg begleitet; oder wie Petrus seine Verleugnung bitter bereut; oder wie Simon von Cyrene Jesus beim Kreuztragen auch menschlich näher kommt und ihn vor den Soldaten in Schutz nimmt usw. Dieser Film ist ein Beispiel „heißer“, glutvoller Religiosität. Er beruft sich auf die Visionen der Anna Katharina Emerich von 1833 und schöpft aus der Leidensmystik spanischer, lateinamerikanischer und philippinischer Passionsspiele.

Es ist ein Unterschied, ob ich etwas glaube oder an jemanden glaube. So kann ich beispielsweise glauben, dass es morgen regnet, ohne dass ich an die Wahrsagerin glaube, die das in ihrer Kugel vorhergesehen haben will. Der christliche Glaube ist zuerst und vor allem ein Glaube an jemanden, an eine Person, an Jesus Christus. Doch unser Glaube erschöpft sich nicht in der Begeisterung für die Person Jesu und sein Programm. Zum christlichen Glauben gehört auch die Überzeugung, dass sich bestimmte theologische Aussagen über Jesus machen lassen. Was also glauben wir über Jesus?

GEBET
für die Menschen in Syrien

Gott, Du kennst die Herzen aller Menschen.
Du siehst alle Zusammenhänge.
Wir fühlen uns ohnmächtig und hilflos
im Blick auf unsere Schwestern und Brüder in Syrien.

Der Krieg nimmt kein Ende
und Hilfsgüter erreichen nur schwer
die Menschen in Not.
Selbst Spitäler werden angegriffen. 

Die Menschen fühlen sich allein gelassen
in ihrem schweren Schicksal.
Mit ihnen schreien wir zu Dir
um Erbarmen und Hilfe.

Zeige uns, was wir jetzt tun sollen als eine
europäische und weltweite Gemeinschaft Christlichen Lebens
für unsere Brüder und Schwestern in Syrien
und in andern Krisengebieten,
auch für die Menschen auf der Flucht
und jene die bei uns angekommen sind.
Wir danken Dir für
Deinen Geist, der uns führt,
damit auch aus dieser schrecklichen Not
neues Leben werden kann.
Amen.

Mein Nächster ist ein Mensch – wie ich.

Er ist geschaffen nach Gottes Ebenbild – wie ich.

Er ist losgekauft durch sein Blut – wie ich.

Er ist eins von seinen Gliedern – wie ich.

Er ist ein Kind der Kirche – wie ich.

Er ist genährt durch dieselben Sakramente – wie ich.

Er ist bestimmt für denselben Himmel – wie ich.

Allmächtiger, ewiger Gott! Sieh an mit dem Augen deiner Barmherzigkeit den Jammer der Menschen, ihr Elend und ihre Not.

Erleuchte und stärke in allem Guten die geistlichen und weltlichen Vorsteher und Behörden, damit sie alles fördern, was zu deiner Ehre und zu unserem Heil dient, zum allgemeinen Frieden und zur Wohlfahrt der ganzen Welt.

Dir, o Gott, sei empfohlen unser Tun und Lassen, unser Handel und Wandel, unser Leben und Sterben. Lass uns hier in deiner Gnade leben und dort in der Gemeinschaft der Heiligen dich ewig loben und ehren. Amen.

Mit freundlicher Genehmigung des echter Verlags entnommen dem Buch von Gundikar Hock (Hg.): Ergriffen vom Feuer. Gebete aus dem Geist der Exerzitien (Reihe Ignatianische Impulse, Bd. 16).

Gewähre mir, Herr, alles mit neuem Blick zu sehen,

die Geister zu unterscheiden und zu prüfen,

die mir helfen, die Zeichen der Zeit zu lesen,

lass mich schmecken, was zu Dir gehört.

Schenke mir die Klarheit der Einsicht,

die Du Ignatius zuteil werden ließest.

 

Mit freundlicher Genehmigung des echter Verlags entnommen dem Buch von Gundikar Hock (Hg.): Ergriffen vom Feuer. Gebete aus dem Geist der Exerzitien (Reihe Ignatianische Impulse, Bd. 16).

GCL-Postkarten mit Zitaten

Seit kurzem können im GCL-Sekretariat gegen eine Spende Postkarten in 5
verschiedenen Motiven erworben werden. Wir hoffen, sie finden regen Anklang!
Die Motive sind zur Ansicht unterhalb zu sehen (für eine größere Ansicht
die jeweilige Karte anklicken):

 

 

 

Unterkategorien