Gedanken am Ende des Delegiertentreffens, Salzburg, Johannes-Schlössl, Mai 2018

Unsere Gruppe ist heute in die GCL aufgenommen worden. Wir sind schon etliche Jahre zusammen, doch wir brauchten für diese Entscheidung tatsächlich einen eigenen Impuls. Neue, weitere Verbindlichkeiten eingehen, wo ich doch schon in meiner Pfarre engagiert bin und etliche Verpflichtungen habe? Davor schreckte ich zurück. Dass aber die GCL-Mitgliedschaft keine Belastung sein soll, sondern eher eine Bereicherung bedeuten kann, damit hat uns Maria Jorstad-Perger bei Gesprächen beruhigt. Außerdem sind Engagements beispielsweise in der Pfarre oder für Flüchtlingsfamilien ohnehin im Geist der GCL!
Zu unserer Entscheidung zur Aufnahme in die GCL sind mir noch folgende Gedanken gekommen.


Als Gruppe fühlen wir uns sehr wohl, es besteht eine hohe Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen, ein starkes Erleben miteinander auf dem Weg zu sein, im Glauben, im Leben. Mit diesem schönen Gruppengefühl haben wir uns im Grunde genommen zufrieden gegeben! Dass wir aber eingebunden sind in der großen Gemeinschaft der GCL ist uns gar nicht so recht zu Bewusstsein gekommen, obwohl wir an GCL-Gottesdiensten und hin und wieder an GCL-Tagungen teilnehmen.
Könnte es sein, dass es mehreren Gruppen so geht? Die Teilnahme an diesem Treffen hier könnte z.B. doch wesentlich höher sein.


Mir ist jedenfalls in diesen Tagen durch Informationen und vor allem Begegnungen aufgegangen, dass wir und jede einzelne GCL-Gruppe von der GCL Österreich und der Welt-GCL getragen sind und dass daraus konsequenterweise Verbindlichkeiten erwachsen – unter anderem eben ein angemessener Mitgliedsbeitrag! Von Riccis Predigt ist mir der „Kairos“ hängen geblieben – für uns ist es sicher der richtige „Zeitpunkt“ über unsere kleine, vertraute und liebgewordene Gemeinschaft unserer Gruppe hinauszuschauen auf die große uns tragende GCL-Gemeinschaft!


Barbara Dominguez, Gruppe Effata, Innsbruck

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